Wesenheiten

Erstarrtes bewegt durch Fantasie

Im schamanischem Denken ist die ganze Natur belebt. Nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch Materie wie Steine oder Holz werden als Wesen behandelt.

Auch wenn man dieser Denkweise nicht folgen kann, hat sicher jeder aufmerksame Naturliebhaber schon Gesichter im Felsen oder Figuren, die Lebewesen ähneln, erblickt.

Bei meinen zahlreichen Wanderungen und Reisen sind mich viele dieser hier gezeigten Wesenheiten förmlich „angesprungen“. Andere wiederum habe ich erst beim genauen Betrachten meiner Bilder erkannt. Mein Erstaunen war groß, als ich einigen Personen meine Wesen zeigte und diese wieder unter anderen Sichtweisen völlig neue Wesenheiten sahen.  

Durch meine Ausstellungen wurde eine Schulklasse zu einem Projekt angeregt, sich ihre eigenen Gedanken zu den gezeigten Bildern zu machen.  In meinem Weblog Wesenheiten wurden ebenfalls Geschichten eingetragen.  Auch mein Freund Friedrich Ucik, der Geschichten und Gedichte  schreibt,  beschäftigte sich mit diesem Thema.

Ich danke allen, die sich zu meinen Bildern Gedanken machten und mich wiederum anregten, diese im vorliegenden Buch zu veröffentlichen.

 Neben einigen Wesenheiten wurde Platz vorgesehen, auf dem sie ihren Gedanken und Fantasien freien Lauf lassen können. 

Fritz Weinauer

 

Vorwort: 

Ist der Mensch, selbst Teil der Natur, bestrebt, sich dem Ungewissen über den Weg geläufiger Strukturen zu nähern oder versucht das Ungewisse mit Hilfe bekannter Strukturen, schon fast Piktogrammen gleich, als Krücke sich dem Menschen, wenn schon nicht zu öffnen, so doch wenigstens zu nähern?

Zu öffnen? Eine philosophische Frage. Eine völlig geänderte Betrachtungsweise. Ein neuer wissenschaftlicher Ansatz: Gibt es eine Annäherung des Ungewissen? Ist sie selbsttätig ?

Ist sie evolutionsäquivalent? Ist sie …?

Merkst du Mensch, du kannst dich in einer Frage bereits verlieren, bevor diese noch richtig gestellt wurde! 

Philosophisch wären Bilder der Wesenheiten kaum zu betrachten. Nichts wäre nicht einmal andiskutiert, wären die Bilder längst vergilbt!

Betrachten wir sie daher rein aus dem Blickwinkel der Fantasie und lassen uns von ihnen fantastische Geschichten erzählen.

Friedrich Ucik 

1.Auflage 2006, Copyright 2006

 Fritz Weinauer, A-3040 Neulengbach, e-Mail: fritz.weinauer@gmx.at

und Eigenverlag edition KKK, A-3062 Kirchstetten, e-mail: kulturkk@ycom.at

Unter diesen Adressen kann das Buch bestellt werden.